Herzen und Blumen aus Maisstärke: Wunderschöne DIY-Glasmalerei-Bastelarbeiten

Drücken Sie die Förmchen fest und gleichmäßig in den ausgerollten Teig. Nehmen Sie jedes Förmchen vorsichtig aus dem Teig und legen Sie es sofort zum ungestörten Trocknen auf ein sauberes Stück Backpapier.

Sammeln Sie die restlichen Teigstücke, kneten Sie sie kurz durch und rollen Sie sie erneut aus, um weitere Formen auszustechen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

 

Ausstechformen in Form von Blumen, Herzen, Sternen und Schmetterlingen – alle Formen eignen sich. Kleinere, detailliertere Motive wirken meist am besten, wenn sie transparent sind, aber einfachere Formen sind für junge Künstler leichter zu handhaben.

Schritt 7: Bohren Sie die Aufhängelöcher

Bevor der Kuchen fest wird, stechen Sie mit einem Strohhalm oder Zahnstocher ein kleines, sauberes Loch in den Deckel jeder Kuchenform. Führen Sie den Strohhalm oder Zahnstocher ein und biegen Sie das Loch vorsichtig, um es zu vergrößern. Fädeln Sie dann ein Band oder eine Schnur durch das Loch. Platzieren Sie das Loch nah genug am Rand, damit es gewollt aussieht, aber nicht so nah, dass der Kuchen beim Trocknen reißt.

 

Falls sich die Öffnung nach dem Entfernen des Strohhalms etwas verengt, führen Sie ihn wieder ein und dehnen Sie den Teig erneut. Der Teig ist jetzt noch geschmeidig.

Schritt 8: 24 bis 48 Stunden trocknen lassen.

Die fertigen Formen in einer einzigen Schicht auf Backpapier auslegen, dabei genügend Abstand zwischen ihnen lassen, und vollständig trocknen lassen. Die Trocknungszeit beträgt je nach Dicke der Stücke und Luftfeuchtigkeit 24 bis 48 Stunden.

 

Es ist wichtig, jedes Stück nach etwa 12 Stunden vorsichtig zu wenden. Trocknet eine Seite aus, wird die Oberseite hart, während die Unterseite weich bleibt, was zu Verformungen führen kann. Durch das Wenden nach der Hälfte der Backzeit wird ein gleichmäßiges Trocknen und eine perfekt ebene Oberfläche gewährleistet.

Beobachten Sie die Verwandlung, die beim Trocknen stattfindet: Die Oberfläche wird glatt, die Textur härtet aus und verändert sich von Ton zu fast Keramik, und die Farbe wird etwas heller, wodurch die weiche, durchscheinende Qualität entsteht, die diese Kunstwerke im Licht so beeindruckend macht.

 

Die Wissenschaft hinter dem Glaseffekt

Die einzigartige Optik dieser Ornamente ist kein Zufall: Sie ist eine direkte Folge der molekularen Veränderungen, die beim Kochen und Trocknen der Materialien auftreten.
Wie verändert sich Maisstärke durch Kochen?

Rohe Maisstärke ist ein feines, weißes Pulver, das aus sehr kompakten Stärkekörnern besteht. Werden diese Körner mit Wasser vermischt und erhitzt, findet ein Prozess namens Verkleisterung statt. Die Stärkekörner nehmen Wasser auf, quellen auf und platzen schließlich.

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